Unsere aktuellen Befragungen im Überblick

Sie wurden von uns kontaktiert oder interessieren sich für unsere aktuellen Befragungen? Hier erfahren Sie alles über unsere laufenden Projekte, unsere Auftraggeber und den Datenschutz.

Auftraggeber: Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Laufzeit: November 2020 – April 2022

Im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts (DJI) führt das SOKO Institut die Befragung von „Familien in den Frühen Hilfen“ durch. Bei der Befragung handelt es sich um eine empirische Grundlagenstudie.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und das DJI möchte durch eine Befragung von Fachkräften, die Familien im Rahmen einer gesundheitsorientierten Familienbegleitung (GFB) bzw. längerfristig aufsuchenden Betreuung und Begleitung (LaB) unterstützen sowie von den betreuten Familien mehr über die berufliche Situation der Fachkräfte, die Ausgestaltung der Unterstützung und die Belastungen und Hilfebedarfe der betreuten Familien erfahren. Hierzu wird die wissenschaftliche Studie „Familie in den Frühen Hilfen (FiFH)“ durchgeführt. Insgesamt werden ca. 128 Fachkräfte und ca. 500 Familien, die begleitet werden, schriftlich befragt. In den betreuten Familien werden die Hauptbezugsperson und die zweite Bezugsperson jeweils separat nach ihrer Lebenslage befragt.

Ziele der Studie sind neue Erkenntnisse zu psychosozialen Belastungen von Familien in den Frühen Hilfen in Deutschland zu generieren und Wissen über eine bedarfsgerechte Unterstützung zu erhalten.

Auftraggeber: Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Laufzeit: September 2019 – Dezember 2021

Im Auftrag und in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstituts e.V. in München führen wir die von der Baden-Württemberg Stiftung finanzierte Jugendstudie zum „Aufwachsen und Alltagserfahrungen von Jugendlichen mit Behinderung“ durch.

Bislang kommen Jugendliche mit Förderbedarf/ Beeinträchtigung/ Behinderung in „allgemeinen“ quantitativen Jugendstudien kaum vor (z.B. Shell-Jugendstudie, AID:A, JIM-Jugendstudie). Daher mangelt es an Daten und Wissen über ihre Alltagserfahrungen als Jugendliche in schulischen und außerschulischen Kontexten. Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 hat die Bundesregierung die Forderung, dass allen Menschen die volle und wirksame Teilhabe an und Einbeziehung in die Gesellschaft ermöglicht wird, zu einem Ziel und Richtlinie für Politik und Gesellschaft gesetzt. In diesem Zusammenhang weist Freizeit – verstanden als Aktivitäten und Angebote – ein hohes Teilhabepotenzial auf, das bisher leider kaum ausgeschöpft worden ist.

In den Schuljahren 2019/2020, 2020/2021 sowie 2021/2022 führt das DJI nun erstmalig eine bundesländerübergreifend angelegte Jugendstudie mit ca. 2000 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren (Klassen 7, 8, 9 und – sofern vorhanden – Klassen 10) durch. In verschiedenen Schulformen werden die Jugendlichen, die mindestens einen der folgenden sonderpädagogischen Förderbedarfe haben: Sehen, Hören, Sprache, Lernen, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie emotionale und soziale Entwicklung, befragt nach ihrem Freizeitverhalten, ihren sozialen Beziehungen, ihrem schulischen Alltag, ihren Erfahrungen von Autonomie und ihrer allgemeine Lebenszufriedenheit. Das Entscheidende bei dieser Studie ist dabei, dass das Erleben von Teilhabe, Barrieren und Ressourcen sowie Zufriedenheit und Wünsche bezüglich Freizeitgestaltung direkt von den Jugendlichen selbst erfragt wird.

Ziel dieser Vorstudie ist es, vertiefte Kenntnisse über das Abwanderungsgeschehen sowie erste Anhaltspunkte zu den Abwanderungsgründen von ausländischen Fachkräften zu erlangen. Darüber hinaus sollen im Rahmen der Vorstudie zwei alternative Evaluationskonzepte für die Durchführung der geplanten Hauptstudie erarbeitet werden, die eine repräsentative Befragung (ggf. im Panelformat) zur systematischen Untersuchung der Gründe und dahinterliegenden Zusammenhänge für die Ab- bzw. Rückwanderung von ausländischen Fachkräften beinhalten soll.

Das Projekt ERiK verfolgt das Ziel, ein indikatorengestütztes Beobachtungsinstrument zu entwickeln, das die Situation und Veränderung der Qualität im System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) sowohl im bundesweiten Überblick als auch bundeslandspezifisch erfasst und zudem die beteiligten Akteure und deren jeweilige Perspektive auf Qualität berücksichtigt. Dies umfasst:

  • die (Weiter-)Entwicklung von Indikatoren und Befra­gungs­in­stru­men­ten zu Rahmenbedingungen der Qualität in der FBBE
  • die Konzipierung, Erhebung und Analyse multiperspektivischer Befragungsdaten
  • das Datenmanagement, die Datenaufbereitung und -bereitstellung sowie
  • die Publikation von Auswertungen

Um die Sichtweisen der unterschiedlichen Akteure abzubilden, werden Befragungen von Eltern und Kindern, Jugendämtern, Trägern von KiTas, Leitungskräften und pädagogischem Personal in KiTas sowie von Tagespflegepersonen durchgeführt. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.dji.de/ERIK

Auftraggeber: Universität Vechta und GESIS – Leibniz Instituts für Sozialwissenschaften in Mannheim

Laufzeit: April 2021 - Dezember 2021

Die SARS-CoV-2-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit, das Gesundheitswesen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit werden zurzeit in der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt und die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung stark diskutiert. Oftmals vernachlässigt bleiben jedoch die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf das Familienleben, die über Fragen von Gesundheit und Berufstätigkeit bzw. Haushaltseinkommen hinaus wesentlich von den je aktuellen Kontakteinschränkungen geprägt sind.

Der Alltag von Kindern und Jugendlichen wird dabei besonders und unmittelbar durch die Bedingungen des Schulbesuchs bzw. des Distanzunterrichts und die damit verbundenen, aber nicht darauf beschränkten, reduzierten Sozialkontakte zu Freund*innen und Gleichaltrigen beeinflusst. Im Rahmen der Studie „Eltern und Kinder in der Corona-Pandemie (Befragung Eltern+Kind+Corona BEKC)“ wird untersucht, wie Eltern und Familien ihren Alltag in der Corona-Pandemie erleben und gestalten. Es geht um die mit der Pandemie einhergehende Belastung und Unterstützung, die Familienbeziehungen im Haushalt und mit Familienmitgliedern, die außerhalb des Haushalts leben.

Die Studie wird in Zusammenarbeit der Universität Vechta, des GESIS – Leibniz Instituts für Sozialwissenschaften in Mannheim und dem das SOKO Institut für Sozialforschung und Kommunikation in Bielefeld durchgeführt und von der VW Stiftung im Rahmen der Förderlinie CORONA CRISIS AND BEYOND – PERSPECTIVES FOR SCIENCE, SCHOLARSHIP AND SOCIETY gefördert.

Auftraggeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Laufzeit: Dezember 2019 - Mai 2026

Worum geht es genau?

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass Menschen, die schon lange arbeitslos sind, wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt eröffnet wird. Aus diesem Grund will das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) herausfinden, wie Menschen eine dauerhafte Perspektive auf dem Arbeitsmarkt finden und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Hierzu wird die wissenschaftliche Studie „Lebensqualität und Teilhabe“ durchgeführt. Zur Durchführung der Studie wurde das SOKO Institut mit einer telefonischen Befragung beauftragt. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig!

Ziel der Studie ist es auch zu erfahren, wie sich die Lebensumstände in Deutschland bei einzelnen Menschen in Zukunft entwickeln werden. Daher werden im Rahmen der zweiten Befragung Personen interviewt, die bereits an der ersten Befragung teilgenommen haben. Diese Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer werden über ihre jetzige Situation und ihre Erfahrungen seit dem letzten Interview befragt. In den nächsten Jahren sind darüber hinaus noch weitere Befragungen geplant.

Warum ist die erneute Teilnahme so wichtig?

Eine wiederholte Teilnahme an der Befragung ist für die Aussagekraft der Studienergebnisse entscheidend, da es nur so gelingt, Veränderungen über die Jahre hinweg zu untersuchen. Es können daher nur Personen interviewt werden, die bereits an der ersten Befragung teilgenommen haben. Nur wenn möglichst alle ausgewählten Personen weiterhin an der Studie teilnehmen, können wissenschaftlich aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden. Denn die ausgewählten Personen können am besten Auskunft über ihre persönlichen Lebensverhältnisse, ihre Lebensqualität und ihre Einstellungen geben. Durch die Teilnahme an der Studie wird ein wichtiger Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung geleistet, die auch als Grundlage für sozialpolitische Handlungsempfehlungen dient.

Datenschutz

Alle Angaben bleiben vertraulich! Es wird garantiert, dass alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen strengstens eingehalten werden. Alle Angaben werden getrennt von Namen, Adressen und Telefonnummern ausgewertet, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Die Ergebnisse der Studie dienen ausschließlich wissenschaftlichen und statistischen Zwecken. Kontaktdaten werden einzig für die Studie „Lebensqualität und Teilhabe“ verwendet und nach Abschluss der Studie gelöscht.

Hinweise zum Datenschutz der Studie finden sie hier. »

Sie haben weitere Fragen?

Sollten Sie Fragen zur Studie haben, ob als Befragter oder interessierter Dritter, können Sie sich gerne an das kostenlose Servicetelefon des SOKO Instituts, unter der Nummer 0800-0008217, von montags bis freitags zwischen 9 bis 17 Uhr, wenden.

Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail an folgende Adresse senden: teilhabe@soko-institut.de

Auftraggeber: Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)

Laufzeit: 2019 - 2026

Worum geht es genau?

Im Rahmen des Bundesprogramms "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro" arbeiten in einigen Regionen Jobcenter und Arbeitsagenturen sowie die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung gemeinsam daran, die Arbeitsbedingungen von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Das SOKO Institut führt gemeinsam in einem Forschungsverbund mit dem ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, dem Institut für empirische Soziologie (IfeS) e.V., dem IGES Institut GmbH, dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) e.V. unter Leitung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen die wissenschaftliche Begleitstudie zum Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ durch.

Dazu wurde das SOKO Institut mit einer telefonischen Befragung von Teilnehmenden und Nicht-Teilnehmenden des Programms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ beauftragt. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig!

Warum ist die Teilnahme so wichtig?

Für die Aussagekraft der Studienergebnisse ist entscheidend, dass möglichst alle ausgewählten Personen teilnehmen. Denn nur diese können am besten Auskunft über ihre persönlichen Erfahrungen geben.

Durch die Teilnahme an der Studie wird ein wichtiger Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung geleistet, die auch als Grundlage für sozialpolitische Handlungsempfehlungen dient.

Datenschutz

Alle Angaben bleiben vertraulich! Es wird garantiert, dass alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen strengstens eingehalten werden. Alle Angaben werden getrennt von Namen, Adressen und Telefonnummern ausgewertet, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Die Ergebnisse der Studie dienen ausschließlich wissenschaftlichen und statistischen Zwecken. Kontaktdaten werden einzig für die Studie „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ verwendet und nach Abschluss der Studie gelöscht.

Hinweise zum Datenschutz der Studie finden sie hier. »

Sie haben weitere Fragen?

Sollten Sie Fragen zur Studie haben, ob als Befragter oder interessierter Dritter, können Sie sich gerne an das kostenlose Servicetelefon des SOKO Instituts, unter der Nummer 0800-5254 500, von montags bis freitags zwischen 9 bis 17 Uhr, wenden.

Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail an folgende Adresse senden: rehapro@soko-institut.de

Viele Menschen verbringen heute einige Monate oder Jahre ihres Lebens im Ausland. Dies hat nicht nur gesellschaftliche Auswirkungen, sondern hat selbstverständlich auch für das Leben der einzelnen Menschen eine große Bedeutung. Denn ein Umzug ins Ausland oder aber zurück nach Deutschland sind Ereignisse und Erfahrungen, die zu vielfältigen Veränderungen in unterschiedlichen Bereichen des Lebens international mobiler Personen führen können.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und gemeinsam vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Wiesbaden)und der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit dem SOKO Institut (Bielefeld) durchgeführt.

Aktuelle Informationen zu dem Projekt finden Sie unter studie.international-mobil.de.

Auftraggeber: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Mindestlohnkommission

Laufzeit: Juni 2021 bis September 2021

Beschreibung: Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Beschäftigte zu untersuchen, die vom Mindestlohn betroffen sind, wurden das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und das SOKO Institut von der Mindestlohnkommission mit einer wissenschaftlichen Studie beauftragt.

Ziel der Studie ist es, die Herausforderungen und Strategien von mindestlohnbetroffenen Beschäftigten und Betrieben im Umgang mit den Folgen der pandemiebedingten Schutzmaßnahmen zu untersuchen. Mitarbeiter*innen der Institute werden hierzu im Frühjahr und Sommer 2021 leitfadengestützte, persönliche oder telefonische, Interviews mit Verantwortlichen auf der betrieblichen Entscheidungsebene und mit Beschäftigten führen.

In einem multidisziplinären Konsortium aus Sozial-, Wirtschafts-und Ingenieurwissenschaften gehen Forscher:innen der drei UA Ruhr-Universitäten der Frage nach, wie die Mobilität im Ruhrgebiet nachhaltig gestaltet werden kann. Das Projekt wird ein Konzept einer integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr entwickeln und in einem Feldversuch praktisch erproben.

In der ersten Erhebungswelle suchen wir MitarbeiterInnen und Studierende, die bereit sind mit uns ein ausführliches Interview zu folgenden und weiteren Fragen zu führen: Wie bewegen Sie sich an der UA Ruhr fort? Wo sehen Sie Bedarfe zum Ausbau des bestehenden Angebots? Wie lässt sich aus Ihrer Sicht Mobilität nachhaltig gestalten? Die Interviews finden aufgrund der Corona-Situation online statt. Selbstverständlich werden alle Angaben gemäß Datenschutzgesetz streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Auswertung der Interviews erfolgt in anonymisierter Form. Ihre Angaben werden ausschließlich für projektbezogene Forschungszwecke verwendet. Ein Rückschluss auf Sie als Person ist nicht möglich.

Aktuelle Informationen zu dem Projekt finden Sie unter innamo.ruhr.

Das SOKO Institut führt seit 2005 Kundenzufriedenheitsbefragungen in Zügen der NordWestBahn (NWB) durch. Die Erhebung findet jährlich in drei Wellen (Frühjahr, Sommer und Herbst) statt, so dass ein Vergleich der Ergebnisse und eine Trendfortschreibung möglich ist. Dabei werden sowohl die generelle Zufriedenheit der Fahrgäste als auch die Zufriedenheit hinsichtlich einzelner z.T. malusrelevanter Qualitätsmerkmale gemessen sowie das Nutzungsverhalten und die Problematik des Schienenersatzverkehrs untersucht. Darüber hinaus werden auch spezifischer Messungen zu aktuellen und regionalen Themen und Interessen der Fahrgäste integriert.

Bei uns sind Ihre Daten sicher!

Die allgemeine Erklärung zum Datenschutz und zur absoluten Vertraulichkeit Ihrer Angaben bei mündlichen oder schriftlichen und online Interviews, sowie die Kontaktdaten der Verantwortlichen, finden Sie hier:

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